Winter In Schwetzingen 2012
'Mad Songs' arias by Henry Purcell and Handel's Lucretia cantata Jeremy Joseph - harpsichord Dmitri Dichtiar - cello
»Ihre Stimme ist nicht groß, mächtig, oder auf den ersten Ton überwältigend. Aber fein, differenziert im Ausdruck, sauber geschult und perfekt abgestimmt mit den sie begleitenden Musikern: Die Koloratursopranistin Deborah York (…) zählt heute zu den Großen ihres Fachs, des Barockgesangs. Beim Festival „Winter in Schwetzingen“ des Heidelberger Theaters sang sie nun „Wahnsinnsarien“ von Purcell und Händel. Wer zu Beginn vielleicht eine Weile brauchte, um sich auf diesen schlanken, geraden und klaren Ton der Sängerin einzulassen, wurde nachher, bei der Händel-Kantate „O numi eterni“ (HWV 145) sowie den beiden Zugaben (darunter Händels „Lascia ch’io pianga“ aus „Rinaldo“) um so mehr in Bann gezogen von dieser wendig-leichten, im Ausdruck flexiblen Stimme. Im Purcell-Programmblock stach das Minidrama aus dem Sterbejahr des Komponisten „From Rosy Bow’rs“ (1695) hervor (…). Es zeigt die unglaublich hohe Expressivität dieser sich an keine Formvorgabe haltenden, die Seele umstülpenden, sprunghaft emotionalen Musik, die Deborah York mit brennender Intensität und nuancenreicher Farbpalette vortrug. Es brauchte keine Kulissen, um das Bühnendrama, das sich hier abspielt, deutlich nachzuempfinden. Ähnlich fulminant geriet Händels Kantate der Lucretia „O numi eterni“ (…). Sopranistin Deborah York wusste den Ausdruck, die Art der Verzierungen, ein bewusst gesetztes Vibrieren der Stimme genauso wie den fahlen Klang des nahenden Suizids fantastisch stilsicher und zeitgemäß in klangliche Szene zu setzen. Ihre Mitmusiker hatten daran bedeutenden Anteil: Der Südafrikaner Jeremy Joseph ist ein begnadeter Cembalist. Ein Derwisch an den Tasten. Hervorragend historisch ausgebildet (in Kopenhagen und Lübeck) scheint er von der niederländischen Schule eines Bob van Asperen beeinflusst, spielt rauschend improvisierte Arpeggien, die aber stets kontrapunktisch mit der Melodiestimme verzahnt sind. Große Kunst am Cembalo, wie auch die Solostücke von Tomkins und eine Cello-Sonate von Marcello zeigte, die Dmitri Dichtiar (Moskau/Karlsruhe), ebenso historisch gekonnt und musikalisch virtuos darbot. Rhein-Neckar-Zeitung, Matthias Roth, 16.1.2012 «
España
Ton Koopman/Amsterdam Baroque Orchestra Bach cantatas – Leon, Spain Oct 2004
»Deborah York es una soprano de voz cremosa y cristalina, sin demasiada extensión pero llena de delicadeza y frescura, que recordó mucho a la de Ely Ameling. Sus intervenciones estuvieron impregnadas de ese especial perfume que emana del perfecto conocimiento de la obra y de la esencia de lo que Bach quiso decir.«
Miguel Angel Nepomuceno, El diario de Leon
Handel – Operatic arias and duets – Orquesta Pablo Saraste, Pamplona 2005 (dir.William Lacey, Contratenor Carlos Mena, Mezzo Sara Fulgoni)
»Deborah York dio una lección de estilo. Su voz es de gran pureza. Su interpretación tranquila y experimentada. Sus ataques en el agudo son precisos, de un punto de luz que se va abriendo con homogeneidad y sin sobresaltos. Sus agilidades están siempre muy bienadornadas y se compenetró perfectamente, tanto con el contratenor en el Julio César, como con la mezzosoprano en Semele. De presencia elegante y jovial, hubiéramos deseado una intervención más larga.«
Deutschland
Purcell 'Dido and Aeneas' Sasha Waltz and Guests/Akademie für Alte Musik Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Berlin und auf DVD. Auf CD mit New Siberian Singers/Ensemble MusicAeterna und Teodor Currentzis.
»Herausragend die famos bewegliche, silberhelle, ausdruckstarke Deborah York in der Partie der Belinda.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung. Eleonore Büning. 19.11.08
»«
Le Grazie Veneziane – Musik aus den Ospedali Venedigs – Körnerscher Sing-Verein Dresden, dir.Peter Kopp – Georgenkirche, Eisenach (MDR)
»Eine Ahnung vom himmlischen Klang der Hospitäler vermittelt insbesondere Deborah York mit ihrer souveränen klaren Sopranstimme, die größte Tonsprünge mühelos meisterte.«
Frauke Adrians, Thüringer Allgemeine, 14.10.07
»Deborah York (Sopran) mit lyrischem Timbre und quirliger Lebendigkeit ... Die aberwitzigen Schwierigkeiten waren hier Deborah York anvertraut, die auf einem so gleichermaßen hohen Niveau sang, dass man den mühelosen Vortrag noch so schwieriger Koloraturen und Sprünge nach wenigen Takten für ganz selbstverständlich nahm. Dabei ist ein derartiges Fest für die Ohren nicht alltäglich.«
Dresdner Neueste Nachrichten, Hartmut Schütz, 16.10.07
Deborah York und Lautten Compagney – Dolce mio ben, Konzertabend in Meppen, gesendet: NDR Kultur, Deutsche Welle
»Deborah York ist eine Ausnahmesopranistin die über perfektes Stimmvolumen und höchst sensible Musikalität verfügt. Sie zelebriert in ihren Rezitativen und Arien die unterschiedlichen Affekte mit lebendiger Feinsinnigkeit, ihre glanzvollen Koloraturen fliessen ohne Makel gleichsam mühelos dahin….Das begeisterte Publikum erlebte italienische Sinnenfreude, spritziges Figurenwerk, herrliches Belcanto und auch besinnliches Verweilen [...]. Deborah York begeisterte mit ihrer überragenden Gesangskunst.«
Meppener Tageblatt
»In den gefühlvollen Arien italienischer Komponisten drückte Deborah York Liebe, Trauer und Verzweiflung aus.«
Alfelder Zeitung
»Deborah York bot eine ganze Kette kleiner musikalischer Perlen. Die Sängerin wurde mit ihrem kristallklarem Timbre dem Ideal der Barockmusik voll gerecht. Vor allem, weil sie nicht nur alle Verzierungen und Verschlingungen perfekt nahm, sondern immer die Gefühlslage der jeweiligen Figur erlebbar machte – mal leicht und lebendig, mal leidenschaftlich oder melancholisch.«
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Mozart – Exsultate Jubilate – Kölner Kammerorchester, Helmut Müller-Brühl, Kölner Philharmonie
»Die Motette Exsultate, jubilate von Mozart gab Sopranistin Deborah York die Gelegenheit, ihre ausgefeilte Koloratur-Technik wirkungsvoll zur Geltung zu bringen.«
Kölnische Rundschau
Mozart/Handel – Messias – Chamber Choir of Europe, 2006
»Einer der bewegendsten Momente aber war die berühmte Arie ›Er weidet seine Herde‹. So glitt ihr Sopran doch so friedvoll in sich gerundet die Melodien entlang, dass eine bezwingende Stimmung von Trost und Heimkehr die Herzen wärmte.«
Arnim Knauer
Alcina (Oberto) – Bayerische Staatsoper, Ivor Bolton/Christophe Loy, July 2005
»[...] der schwerelose Sopran von Deborah York (Oberto).«
Landshuter Zeitung
»Deborah York ist vokal auf höchstem Niveau. Sie weiß Glück und Erschütterung, Verzweiflung, Hass, was immer sie bewegt, glanzvoll und seelenhaft in Töne zu fassen.«
Salzburger Nachrichten
»Deborah York als Oberto überzeugt durch Stimmglanz und darstellerische Lebendigkeit.«
Nürnberger Nachrichten
»Deborah York gab mit leichtem, beweglichem und im hohen Register glänzendem Sopran einen empfindsamen Oberto.«
Rheinpfalz
»Deborah York (Oberto) und Christopher Purves (Melisso) fallen in den bei Loy ohnehin nur angeblichen Nebenrollen kaum hinter die Hauptpaare zurück.«
Münchner Merkur
»Die brillant, koloraturenselige Deborah York als Oberto«
Neue Presse Coburg
»[...] ausgewogenes Festspielniveau, wie etwa Deborah York mit glanzvollem Koloratursopran.«
Reichenhaller Tagblatt
»Eine cherubinohafte Farbe setzt der silbrig leichte Oberto von Deborah York«
Tageszeitung
h-moll-Messe – RIAS Kammerchor/Freiburger Barockorchester – Herreweghe Bach-Woche im Berliner Konzerthaus, live gesendet DR, 2000
»souverän und solide«
Morgenpost
»Ein traumhaftes Pärchen bildeten die Sopranistin Deborah York und der Altus Andreas Scholl im ›Et in unum dominum‹.«
FAZ
Laudate pueri – La Stagione, Frankfurt, 1999
»Traumhafte Klarheit und Intonation...überirdisch«
Bernhard Uske, D/R/S.
Britten – Rape of Lucretia (Lucia) – Bayerische Staatsoper, München, 2004 (Regie: Deborah Warner, Dirigent: Ivor Bolton)
»Die Entdeckung des Abends hört auf den Namen Deborah York. Ihre Lucia fasziniert durch ansatzlosen, mit Leichtigkeit über allem schwebenden hohen Sopran«
Fränkischer Tag, 23.7.04
»Die Lucia gab Deborah York makellos, mit einem zur Höhe hin unbegrenzt scheinenden Sopran.«
Landshuter Zeitung
»und die kleine Dienerin Lucia (Deborah York), selber beunruhigt von dem ›Tiger‹, singt ihre Koloraturen mit der Reinheit eines Knabesoprans.«
TZ, 21.7.04
Jeptha (Iphis) – Berlin Philharmonie, Akademie für Alte Musik, RIAS Kammerchor, dir. Marcus Creed, 1999
»Gerade in den sanften Klängen lag die Stärke dieser Aufführung, vor allem in den Arien der Iphis, der Deborah York (Sopran) mit seltener Klarheit und Sauberkeit den Ausdruck der Unschuld gab.«
Berliner Zeitung
JS Bach – Matthäuspassion – in der Stiftskirche, Stuttgart 2005
»Die ungeheuer zart, fast entrückt singende Sopranistin Deborah York [...]«
Stuttgarter Zeitung
»Deborah York wusste ihre helle, gerade Stimme gleichsam instrumental zu führen«
Stuttgarter Nachrichten
Handel – Messiah – Ton Koopman, Amsterdam Baroque Orchestra, December 2003
»Die Sopranistin Deborah York verlieh dem Abend einen ganz besonderen Glanz. Schwerelos waren ihre Koloraturen, engelsgleich sang sie in ‚Rejoice Greatly’ vom Kommen des Herrn«
Süddeutsche Zeitung
»der himmlische Sopran Deborah Yorks, der schwerelos über allem zu schweben schien [...]«
Donaukurier
Italia
Handel – Il Trionfo del tempo e del disinganno (Bellezza) – Minkowsky, Les Musiciens du Louvre, Festival de Beaune 2004
»La York, che già conosceva la parte per averla registrata con Alessandrini (Opus 111), vanta un timbro particolarmente ammaliatore [...] Deborah York resta una delle migliori voci del cast«
Alessandro di Profio, Giornale della musica.it
Messiah – Ton Koopman – Amsterdam Baroque Orchestra, December 2003
»Una voce d’angelo illumina il Messiah«
»Stella chiarissima, vero angelo,d’una purezza quasi fanciullesca, e invece la soprano Deborah York«
Il corriere della sera, Milano